Der bis dahin gößte sportliche Erfolg stellte sich dann in der Saison 1971 / 1972 ein. Als Meister der Kreisliga, vor dem TSV Sarau, konnte der Aufstieg in die Bezirksklasse gefeiert werden. In den folgenden beiden Jahren hatte der TSV Dahme dann seine erfolgreichste Fußballzeit. Mit zwei jeweiligen Vizemeisterschaften wurde der Aufstieg in die Bezirksliga nur knapp verpaßt. Entscheidenden Anteil an dieser sportlichen Glanzzeit hatte Trainer Wolfgang Höppner, der vorher selbst jahrelang Spieler des TSV war. Im Mai 1972 war es nun endlich soweit. Am 21. Mai wurde der neue Waldsportplatz auf der “Starkenkoppel” eingeweiht. Der TSV Dahme hatte ein neues Zuhause gefunden, welches bis zum heutigen Tage Bestand hat. Damit hatte der TSV erstmals seit seiner Gründung keinen “Hoppelplatz” mehr, der von den gegnerischen Mannschaften immer sehr gefürchtet wurde. Mit einem großen Festakt wurde dieses langersehnte Ereignis dann auch gebührend gefeiert. Die Kurkappelle begleitete musikalisch einen Festumzug vom Haus des Kurgastes bis zum Sportplatz. Der große abendliche Festball im Strandhotel war dann der krönende Abschluß der Sportplatzeinweihung. Damit in den winterlichen Monaten auch anständig abends auf dem grünen Rasen trainiert werden konnte, mußte bald eine Flutlichtanlage installiert werden. Die Betonmasten wurden 1975 aus Beständen der Schleswag zur Verfügung gestellt. Die Verkabelung fand dagegen in Eigenleistung statt, wobei Sportsfreund Wolfgang Höppner die Fäden bzw. die Kabel in seine Hand hielt. Leider wurden bei der Aufstellung der Masten tiefe Furchen in den neuen Rasen des Sportplatzes gezogen, die nachher mühsam ausgebessert werden mußten. Als nächster Meilenstein des Vereins stand nun der Bau eines Sportlerheimes auf dem Programm. Hierbei wurde natürlich wieder selbst Hand angelegt und das Gebäude ebenfalls in Eigenregie hochgezogen. Während die Männer für die körperliche Arbeit zuständig waren, sorgten die Frauen bei der Einweihung des Sportlerheimes 1976 für das leibliche Wohl aller.